Erkrankungen Parkinson, MS, Demenz, Alzheimer - Tango Therapy

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Ebene 3

Neurotango ©

Die hier indizierten, neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, MS, Alzheimer und Demenz sind degenerativ. Das bedeutet, dass ein unaufhaltsamer Abbau von Neuronen im Gehirn durch unterschiedliche Auslöser und Ursachen stattfindet. 

Nicht nur ein Verlust der Merkfähigkeit, sondern auch eine Einschränkung der Bewegungsfähigkeit (Motorik) sind davon betroffen.

Der Kampf gegen die fortschreitenden Erkrankungen kann zur Zeit noch nicht gestoppt werden, aber eine Verlangsamung durch eine entsprechende Lebensweise ist möglich. Durch Tango Therapie wurden sogar vereinzelt Verbesserungen und rückläufige Prozesse bis hin zur Reduzierung der Medikamentendosis nach ärztlicher Verordnung beobachtet.

Die größte Wirksamkeit konnten wir bei den Erkrankungen Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, beginnende Demenz und Alzheimer sowie Depressionen feststellen. Hierbei weisen wir explizit darauf hin, dass Tangotherapie keine Heilung bewirken kann, aber bei den bis jetzt therapierten Personen ausnahmslos eine Verbesserung und/oder Verlangsamung des Krankheitsverlaufs festgestellt wurde.

[link:7]Research article[/link:7]

Erfolge von Tango Therapie bei neurologischen Erkrankungen
Obwohl jeder Mensch natürlich unterschiedlich auf die Tango Therapie anspricht, konnten wir bei Teilnehmern in den letzten 24 Monaten folgende Fortschritte verzeichnen:

- kein "freezing" während der Bewegung
- Rückwärtsbewegung wurde ermöglicht
- Drehbewegungen aus Hüfte und Becken
- Steigerung des Wohlbefindens von durchschnittlich 2 Punkten auf einer Skala von 1 - 10
- Erhöhung der Mobilität direkt nach dem Training von 2 Punkten auf einer Skala von 1 - 10
- Innere Erleichterung und sogar Lächeln bei Menschen mit Depressionen
- Energieschub für mehrere Stunden bei Menschen mit apathischer Erscheinung vor dem Kurs
- fließendere Bewegung beim Gang

- verbesserte Gangeinleitung bei Hindernissen wie z.B. Türen öffentlicher Verkehrsmittel
- aufrechterer Gang, verbesserte Stimme und besserer Allgemeinzustand

Konzept Neurotango ©


Konzept zur Verbesserung von Motorik, Psyche und geistigen Fähigkeiten, das sich aus Elementen des argentinischen Tangos entwickelt hat.
 
Es handelt sich um eine chronologisch aufgebaute Konzeption, die geistige und motorische Übungen miteinander verknüpft und zusätzlich auditive/musikalische Reize zur Stimulation der emotionalen Gehirnhälfte schafft. Bei einigen Übungen wird zusätzlich die logische Gehirnhälfte über Zählen und mathematische Aufgaben parallel angeregt.
 
Die in Kombination angewendeten Werkzeuge (tango tools) des Tangos sind in diesem Konzept:
 
  • Musik
  • dissoziative Bewegungen
  • räumliche Orientierung
  • Gleichgewicht   
  • Gerade Richtungen abgehen (geradeaus, rückwärts, vorwärts, seitwärts)  
  • Taktimpulse für Gehen und Pausen-    
  • Multitasking (Gehen, zählen, Schritte erinnern, Orientierung Raum, Führung, Musikalität)
  • Atemtechnik
  • Dynamiken (Schritt Größe, Geschwindigkeit, Intensität/Betonung)

Die Übungen, die mit Hilfe dieser Werkzeuge entwickelt wurden, dienen dem Aufbau, der Entwicklung und Erhaltung motorischer und kognitiver Fähigkeiten in Verbindung mit dem Abbau stimmungsbedingter Tiefs oder sogar depressiver Tendenzen.
Alle Übungen sollen den Teilnehmern Spaß machen und vor allem keine Situation der Überforderung schaffen.
 
Die Übungen sind so angelegt, dass kognitive, motorische und sensorische Reizimpulse gesetzt werden.
 
Außerdem haben alle Übungen eine soziale Komponente durch die Übung mit dem Partner und den Austausch innerhalb der Gruppe.
 

 
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